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 Wissenswertes über Hollfeld und die Fränkische Schweiz

 

 Hollfeld

 

Der staatlich anerkannte Erholungsort Hollfeld liegt 25 Kilometer westlich von Bayreuth und 35 Kilometer östlich von Bamberg im nördlichen Teil der Fränkischen Schweiz am Zusammenfluss der Flüsse Wiesent und Kainach.
Das Gebiet der Stadt liegt im Westen des Landkreises Bayreuth und grenzt an die Landkreise Bamberg und Kulmbach an.
 
Die Gemeinde Hollfeld entstand im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern mit dem Gemeindeedikt von 1818. Von 1862 an war Hollfeld eine Distriktgemeinde mit 89 Orten, bevor es 1919 mit Ebermannstadt zu einem Bezirksamt vereinigt wurde. Im Rahmen der Gebietsreform von 1972 kam es durch die Eingliederung von acht Gemeinden (Drosendorf, Freienfels, Kainach, Schönfeld, Stechendorf, Treppendorf, Weiher und Wiesentfels) zur Bildung einer Großgemeinde. Gleichzeitig wurde Hollfeld dem Landkreis Bayreuth zugewiesen. 1978 wurden zwei weitere Gemeinden (Krögelstein und Tiefenlesau) eingemeindet.
 
 
Erste Erwähnung 
 
Hollfeld blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück. Es wurde im Jahr 1017 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als der Bischof von Würzburg die Kirchen-Zehnten der einst zu Hollfeld gehörenden Dörfer an den Bamberger Bischof abtrat.
Der Burg- und Siedlungskern ist bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit belegt. Hollfeld besitzt noch heute die Siedlungsstruktur einer Spornsiedlung, was auf eine Kernsiedlung nach Art der Markgrafen von Schweinfurt schließen lässt. Stellvertreter dieser Markgrafen war die Walpoten-Familie. Nachdem die Markgrafenfamilie 1057 ausstarb, verschenkte Reginolt Walpoto im Jahr 1059 seine Güter in Hollfeld und Umgebung zur Ausstattung des von ihm mitbegründeten Stifts St. Gangolf in Bamberg.
Stadterhebung
Anstoß zur Gründung einer Stadt mit Burgcharakter war vermutlich die Rivalität mit den Andechs-Meraniern, die im Umland Besitzungen hatten. Eine genauen Nachweis für die Erhebung Hollfelds zur Stadt gibt es nicht. Immerhin wurde es bereits im Jahr 1285 in einer auswärtigen Urkunde als Stadt bezeichnet. Der erste genaue Nachweis der Stadteigenschaft stammt stammt erst aus dem Jahr 1329, der Siegelstempel mit der Umschrift „S. CIVITATIS IN HOLVVELT“.
 
 
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hollfeld
 
 

Fränkische Schweiz

 

Berge 
  
Der markanteste von vielen Bergen ist das vom Volksmund so genannte „Walberla“, ein Tafelberg östlich von Forchheim. Die offizielle Bezeichnung des Massivs ist Ehrenbürg. Die Ehrenbürg besteht aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 512 m hohen Walberla. In einer Urkunde von 1360 wird die Walburgis-Kapelle auf dem Berg erstmals erwähnt. Sie hat der Ehrenbürg zu ihrem volkstümlichen Namen Walberla verholfen. In jener Urkunde wird auch ein Jahrmarkt erwähnt. Das Walberlafest am ersten Sonntag im Mai zieht heute Tausende von Besuchern an.
Wegen der seltenen Pflanzen wurde das Walberla unter Naturschutz gestellt. Archäologische Funde zeugen von einer Besiedlung des Walberlas bereits ca. 1000 v. Chr. Befestigungsanlagen der Kelten (ca. 500 v. Chr.) sind heute noch erkennbar. Von hier aus hat man einen Blick ins Regnitz- und Wiesenttal. Im Hintergrund sind noch der Bamberger Dom und die Neubauten von Erlangen zu erkennen. Das Gebiet ums Walberla ist geprägt von dem größten geschlossenen Süßkirschenanbau in Europa. Das Walberla ist auch bei Drachenfliegern sehr beliebt, auch wenn sie ihren Drachen den Berg hoch tragen müssen, da die Zufahrt mit dem PKW nicht erlaubt ist.
Neben dem Walberla gibt es noch weitere sehr gute Aussichtspunkte in der Fränkischen Schweiz. Die wichtigsten sind:
Die Burgruine Leienfels (Gemeinde Pottenstein), 590 m
Der Spiegelfels und der Pfarrfelsen bei Affalterthal, Markt Egloffstein, 468 m
Der Wichsenstein (Gemeinde Gößweinstein), 587 m
Der Signalstein (zu Wolfsberg, Gemeinde Obertrubach), 582 m
Der Kleine Kulm (bei Körbeldorf), 623 m
Die Hohenmirsberger Platte (bei Pottenstein), 614 m
Die Neubürg (bei Wohnsgehaig), 587 m
Der Tannenberg (an dessen Fuß der Rote Main entspringt) bei Creußen, 599 m
Der Graubühl bei Creußen, 569 m
 
 
Klettergebiete 
  
Klettergebiet Nördlicher Frankenjura Die Fränkische Schweiz ist mit über 6.500 Routen eines der am besten erschlossenen Klettergebiete der Welt. Hier wurde der erste Haken einzementiert und hier hatte das Rotpunkt-Klettern seine Wurzeln. Durch die vielen Lochfelsen und Überhänge ist die Fränkische Schweiz eines der wichtigsten außeralpinen Klettergebiete.
Die „Action directe“, von Wolfgang Güllich erstbegangen, galt lange Zeit als die schwerste Freikletterroute der Welt. Allerdings befindet sich diese Route eigentlich in der direkt angrenzenden Hersbrucker Alb.
Aufgrund des festen, griffigen Gesteins kann man schon in Routen des III. Grades im Senkrechten klettern. Routen, die Kletterer aus aller Welt in „Die Fränkische“ pilgern lassen, heißen etwa Sautanz, Magnet, Stonelove, Wallstreet, Action Directe…, alle stehen stellvertretend für eine Epoche der „Rotpunkt-Bewegung“, die hier entstand und ein wahres Kletterfieber auslöste. Bedeutende Klettergebiete sind das Trubachtal, das Walberla, das Wiesenttal, das Leinleitertal, das Püttlachtal, das Aufseßtal und viele weitere Täler.´
 
 
Höhlen
  
Schon im 18. Jahrhundert wurde das „alte Gebürg“ nach geheimnisvollen Grotten durchforscht. Als 1774 der Pfarrer Johann Friedrich Esper ein Buch über die unterirdischen Labyrinthe um Muggendorf veröffentlichte, war der Grundstein für den Tourismus gelegt.
In der Fränkischen Schweiz gibt es zahlreiche Höhlen, von denen die bekannteste und größte die Teufelshöhle bei Pottenstein ist. Die Region ist ein typisches Karstgebiet mit säurelöslichen Gesteinen wie Kalkstein und Dolomit. Durch Eindringen von Kohlensäure bildeten sich unzählige Höhlen, viele davon sind reich an Tropfsteinen. Öffentlich zugänglich sind:
die Binghöhle bei Streitberg (benannt nach dem Nürnberger Spielwarenhersteller Ignaz Bing, der die Höhle 1905 entdeckte),
die Teufelshöhle bei Pottenstein
und die Sophienhöhle im Ailsbachtal, (1833 entdeckt; benannt nach der Schwiegertochter des ehemaligen Besitzers, des Grafen Franz Erwin von Schönborn-Wiesentheid).
Weitere Höhlen sind: die Oswaldhöhle im Hohlen Berg bei Muggendorf, die Rosenmüllershöhle bei Muggendorf, das Quackenschloss bei Engelhardsberg (Höhlenruine), die Zoolithenhöhle bei Burggailenreuth, die Esperhöhle bei Gößweinstein, die Förstershöhle im Zeubachtal, die Schönsteinhöhle im Langen Tal, die Klauskirche bei Betzenstein, die Riesenburg bei Doos (Einsturzhöhle). Die Hasenlochhöhle bei Pottenstein ist bekannt als steinzeitliche Wohnhöhle.
 
 
Gewässer 
  
Die Fränkische Schweiz wird durch das Gewässersystem der Wiesent und ihrer Nebenflüsse Ailsbach, Aufseß, Kainach, Leinleiter, Püttlach und Trubach) entwässert und räumlich von den Flüssen Main, Regnitz und Pegnitz begrenzt. Auf Grund der geologischen und ökologischen Gegebenheiten sind in den Gewässern der Fränkischen Schweiz fast ausschließlich Bachforellen, Regenbogenforellen und Äschen beheimatet. Dies ist im Sauerstoffgehalt, durch die Gewässertemperaturen und im Nahrungsangebot der Flüsse begründet. Das Ökosystem der Flüsse der Fränkischen Schweiz ist so intakt, dass die Fische sich natürlich reproduzieren. Im Zuge der Flurbereinigung wurden jedoch viele Bäche begradigt. Die Wiesent ist ein beliebter Wanderfluss für Kanufahrer.
 
 
Burgen 
 
Durch die Fränkische Schweiz führt die Burgenstraße, eine Touristenstraße mit mehr als 70 Burgen, Schlössern und Festungen zwischen Mannheim und Prag. Folgende Burgen der Fränkischen Schweiz können besichtigt werden:
Burgruine Wolfsberg
Burg Unteraufseß
Burgruine Neideck
Burgruine Neidenstein
Burgruine Streitberg (Markt Wiesenttal)
Burg Gößweinstein
Burg Egloffstein
Schloss Greifenstein
Burg Rabenstein
Burg Rabeneck
Burg Pottenstein
Burg Waischenfeld
Burgruine Bärnfels
Burgruine Leienfels
Burgruine Stierberg
Burgruine Wildenfels
 
 
Kirchen 
 
137 katholische und evangelische Kirchen gibt es in der Fränkischen Schweiz. Nahezu jedes Dorf hat seine Kirche. Die bedeutendste ist die barocke Dreifaltigkeitsbasilika zu Gößweinstein. Der Sandsteinbau wurde von Balthasar Neumann geplant und 1739 eingeweiht.
Relikte aus unsicheren Zeiten sind die Wehrkirchen. Die bekanntesten befinden sich in Effeltrich und in Hohenpölz. Ein Grund für den besonderen Schutz im Bereich der Kirche war, dass im Mittelalter aus Gründen der Pietät Angriffe auf Kirchen selten waren.
 
 
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fränkische_Schweiz